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DAS RENNEN HAT EIN ENDE© Gabriele Pröll (08.02.10)
Ein Erfahrungsbericht über eine Wildwuchsberatung
Die Methode Wildwuchs ist eine Methode der Selbstheilung, die mit inneren Bildern und Körperbotschaften arbeitet. Sie wurde speziell für Frauen entwickelt und ist bei allen Erkrankungen und psychischen Lebenskrisen einsetzbar. Die Wildwuchs-Beraterin Gabriele Pröll bat eine Klientin uns von ihren Erfahrungen zu erzählen.
ie Methode Wildwuchs© ist eine wissenschaftlich fundierte und sehr erfolgreiche Methode der Selbstheilung, die mit inneren Bildern und Körperbotschaften arbeitet. Ein Problem beziehungsweise eine Erkrankung kann dabei in ihrer körperlichen, psychisch-seelischen und spirituellen Dimension erkundet werden. Jede hat die Möglichkeit, mittels Entspannungsvisualisierungen ihr Problem zu erkunden und persönliche Heilungs- oder Lösungsschritte zu entwickeln.
Diese Methode ist speziell für Frauen entwickelt worden und grundsätzlich bei allen Erkrankungen und psychischen Lebenskrisen einsetzbar. Besonders bewährt hat sie sich bei Menstruationsbeschwerden, Zysten, Myome, Endometriose, Sexualität, Partnerschaft, Kinderwunsch, Schilddrüsen- und Hormonproblemen, Wechseljahrsbeschwerden, Migräne, Allergien, Verdauungsprobleme, Rückenbeschwerden, Depressionen, Ängste, Lebenskrisen u.a.
Der Beratungsprozess umfasst 3-4 Sitzungen, in denen die Beraterin die Frau begleitet, Ihre eigenen Schritte zu entwickeln. Die Methode ist auf Eigenverantwortung aufgebaut und bietet die Möglichkeit, absolut selbstbestimmt einen ganz persönlichen Heilungs- beziehungsweise Lösungsweg zu Gehen. Zum Abschluss bekommt Frau ihr Selbstheilungsprogramm schriftlich mit nach Hause.
Das Rennen hat ein Ende
Ein Erfahrungsbericht einer Klientin
Um über meine WWB (Wildwuchsberatung) zu berichten, muss ich etwas ausholen und die Vorgeschichte erzählen:
Starten könnte man mit dem Zeitpunkt, an dem ich mein Jus-Studium abgeschlossen habe. Aber im Gegensatz zu anderen AbsolventInnen war ich nicht glücklich, sondern hatte massive Jobsorgen und Existenzängste. Beim Anblick aller AbsolventInnen meines Sponsionstermins wusste ich, dass wir nicht alle einen Job finden würden. Aus diesem Grunde begann ich sofort mit dem Schreiben einer Dissertation, einer wirtschaftlichen Zusatzausbildung, einem Traineeprogramm und fand sogar einen Vollzeitjob in einer Unternehmensberatung. “Durchhalterin” wie ich bin, habe ich alles abgeschlossen. Nur mit 26 war ich mir sicher, meinen 30igsten Geburtstag nicht mehr zu erleben. Mit 26 war ich knapp am Herzinfarkt. Hinzu kamen dann plötzlich Probleme in der Familie: Familienmitglieder starben, meine Mutter erkrankte an einer massiven Depression. Und in all der Sorge war ich plötzlich mit der Diagnose Polyp in der Gebärmutter konfrontiert. Das war natürlich für mich ein großer Schock.
Meine Frauenärztin hat mich zu Beginn beruhigt, mir aber auch geraten eine Zweitmeinung einzuholen. Ich habe einen Arzt in Wien angerufen, der mich am Telefon für den nächsten Tag in die Praxis beordert hat, da “ich das sofort operieren werde”. Ohne mich anzuhören, ohne auch nur zu fragen, wie es mir geht. In einem ersten Schock habe ich den Termin bestätigt, ihn ein paar Stunden später jedoch wieder abgesagt. Alles in mir hat sich dagegen gesträubt, gegen die Vorgangsweise, seine unmögliche Art, gegen eine Operation.
Ich hatte allgemein immer ein absolutes Nein-Gefühl gegen die Operation, bis zum Schluss. Habe mir zwar immer wieder überlegt, den Polypen entfernen zu lassen, aber immer davon abgesehen, weil sich alles in mir gesträubt hat. Ich hatte hier natürlich aber auch einen Vorteil, da mir meine Ärztin immer gesagt hat, dass es keine Veränderungen des Polyps gab. Hätte es zum Beispiel einen akuten Verdacht auf Krebs gegeben, hätte ich vielleicht schnell gehandelt. Habe ich aber in meinem Fall nicht.
Zufällig bin ich auf einen Flyer von Maga. Gabi Pröll gestoßen, in dem die WWB dargestellt war. Ich habe sie kontaktiert und mit der Beratung begonnen. Mit der WWB hat dann eine Reise begonnen, die noch andauert: Eine Reise zu mir, zu meinem Körper, zu meiner inneren Stimme. Eine Reise auch zur Kraft und Weisheit der Frauen, zu meinem Wissen als Frau. Ich bin Juristin, das heißt an sich ein sehr rationaler Mensch. Und immer, wenn ich anderen Personen von meinen Erfahrungen erzähle, merke ich, wie “eigenartig” das manchmal klingen mag. Da ich es aber tatsächlich erlebt habe, kann ich es nur empfehlen - mag es noch so eigenartig klingen.
Die WWB selber war für mich von Beginn an etwas anderes, sehr aufregend und teilweise sehr anstrengend. Wir haben einige Körperreisen unternommen beziehungsweise Bilder erschaffen, die mir den wahren Kern so mancher Probleme aufgezeigt haben. Ich hatte früher durch diesen allgegenwärtigen Stress immer das Gefühl, ich schwanke. Ich war so beschäftigt, war mit so vielen Anforderungen konfrontiert und habe mir so viel Arbeit aufgehalst, dass ich tatsächlich das Gefühl hatte, mein Körper schwanke. Bei einer Reise sind mir dann plötzlich dicke Wurzeln aus dem Steißbein gewachsen, die mich so fest stehen haben lassen, dass ich jetzt noch davon zehre. Und ich kann mich jederzeit alleine durch den Gedanken an diese Verwurzelung mit der Erde - und sei's im 8. Stock - einen festen Stand und dadurch Ruhe und Stärke verschaffen.
Bei einer Körperreise war ich absolut fassungslos, als ich meine Wirbelsäule sah: ich sah, dass sie in einem rasanten Tempo hin und her schwang. Ich fühlte so unglaublich viel Hass und Wut in mir und war tagelang wirklich zutiefst erschrocken. Meine Wirbelsäule hat mir in diesem Moment klar gesagt, dass wenn ich nichts in meinem Leben ändere, der Polyp nur der Anfang sei. Meine Wirbelsäule hat mir voller Hass gesagt, dass sie meinen gesamten Körper mit Krankheiten versehen wird. (Während ich das schreibe, wird mir in Erinnerung daran fast schlecht, weil dieser Hass auf mich damals so schlimm war.)
Ich habe die klare Botschaft von meinem Körper erhalten, was ich wie ändern muss, um gesund zu werden. Und mir war klar, dass ich das auch möchte. Ich habe nach all den Körperreisen Schritt für Schritt mein Leben verändert: Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören, ich habe mich auf die Suche nach meinem Bauchgefühl gemacht - und es gottseidank wieder gefunden. Ich habe meine Ernährung nach einem Nahrungsmittelunverträglichkeitstest meinem Körper entsprechend umgestellt. Ich kümmere mich sehr intensiv um die Energie in mir.
Wenn es nicht mehr weiterging, sind die richtigen Personen in mein Leben getreten und haben mich wieder weiter auf den Weg gebracht. Dafür bin ich sehr dankbar. Und ich denke auch gerne an die Weise Alte Frau, die ich auch bei einer Reise kennengelernt habe. Die mir ohne Worte mit einer umfassenden Liebe das Gefühl “Alles wird gut” vermittelt hat.
Auch wenn es esoterisch und sehr übertrieben klingen mag: ich habe mich auf dem Weg gemacht und mich, meine Kraft und meine innere Weisheit als Frau gefunden. Ich arbeite laufend daran, diese Kraft und Weisheit weiter zu erforschen, um den für mich richtigen Weg zu gehen. Und offenbar hat es funktioniert. Im Jänner 2010 hat mir meine Frauenärztin bei der jährlichen Routineuntersuchung gesagt, dass mein Polyp weg ist! Sie erzählte mir, dass ich die zweite Patientin in 20 Jahren sei, der das gelungen ist. Ich habe mich unheimlich gefreut, freue mich nach wie vor Tag für Tag und bin froh, all das miterlebt zu haben und die WWB gemacht zu haben.
 Mag.a Gabriele Pröll
Frauenforscherin · Buchautorin von “Das Geheimnis der Menstruation” · Trainerin für Wirtschafts- und Sozialkompetenz · Lebens- und Sozialberaterin · Beraterin zur Selbstheilung und Gesundes Coaching
A-1130 Wien · Lynkeusgasse 28 · Tel: +43 (0)699 14703657 · Email: mail@gabrieleproell.at · www.pröll.info
AKTUELLE TERMINE:
14.04.2010 · Wien · Vortrag: Selbstheilung und gesundes Coaching nach Methode Wildwuchs 24.04.2010 · Oberösterreich · Workshop zur Einführung in die Methode Wildwuchs 12.06.2010 · Wien · Workshop: Ich bin's, deine Gebärmutter mehr Infos
WEITERFÜHRENDES:
Artikel: Gabriele Pröll: Mut zur Selbstheilung (2006) Gabriele Pröll: Mut zur Selbstheilung (2004)
Buch: Angelika Koppe: Mut zur Selbstheilung, Diametric Verlag 2004 - Rezension von Irene Fleiss
Links: www.selbstheilungsarbeit.at www.angelikakoppe.de
Foto: © Gabriele Pröll
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