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MAGAZIN

MACHT DARSTELLUNG MACHT?

© AUF (07.07.08)


Politik & Gesellschaft

AUF-Eine Frauenzeitschrift Nr. 140 ist erschienen

Im neuen "Bilanzenheft"-Konzept lässt die AUF jeweils eine Feministin Lebens-, Arbeits-, Planungs- und sonstige (Zwischen)Bilanzen in ihrer Existenz ziehen. In diesem Heft ist es die Performancekünstlerin Miki Malör.



AUF-Eine Frauenzeitschrift Nr. 140

us dem Editorial - Liebe Frauen! Teure LeserInnen!

Ihr haltet es druckfrisch in der Hand, das neue Heft, das uns viel Hirnschmalz, Verve und nicht zuletzt Nerven gekostet hat. Aber es hat sich rundum gelohnt. Ein tolles und ziemlich dickes Heft ist es geworden, unser erstes “Bilanzenheft”. Unser Plan war, jeweils eine Frau mit feministischem Denken aus verschiedenen Berufen Lebens-, Arbeits-, Planungs- und sonstige (Zwischen)Bilanzen in ihrer Existenz ziehen zu lassen - in diesem Heft ist es die Performancekünstlerin Miki Malör. Dazu haben wir ein langes lustvolles Interview mit ihr geführt und zu den einzelnen Aspekten, den aufgeworfenen Problemen und sonstigen unter den Nägeln brennenden Themen, die sich daraus ergaben, Frauen gesucht, die etwas Interessantes dazu zu sagen haben. Nun haben wir theoretische und praktische Reflexionen zu Körper, Begehren, ökonomisches, öffentlich/privates (Über)Leben, Begehren, Kulturpolitik, feministische Wechselwirkungen, Begehren, Lust, Pornografie, die Macht des Blicks - und Begehren. Und immer Miki Malörs Loghorroe in Form der Sprachwurst, die sich meterlang durch das Heft zieht - und die, in einer Wurst zu lesen, wir sehr empfehlen!

Soweit so gut. “Das macht ihr doch immer”, werdet ihr einwenden, und bis zu einem gewissen Grad habt ihr damit Recht. Schaut es euch an. (die Frauen der AUF-Redaktion)

AUF-Eine Frauenzeitschrift Nr. 140 - macht darstellung macht?

  • Carina Nekolny
    Heureka, Liebe Schwestern!
  • Miki Malör
    Groses Lament No. 1
  • Katharina Pewny
    “Der Körper der Hysterie”
  • Sissi Nielsson
    “Ja, wer gibt die Bilder in die Welt?”
  • Ilse Kilic
    vom feuer in der hand und vom spatz auf dem dach
  • Elke M. Schüttelkopf
    Anleitung zum finanziellen Unglücklichsein
  • Anna Guentcheva
    interior design
  • Margit Niederhuber, Katharina Pewny und Birgit Sauer
    Studies weiterführen
  • Eva Brenner
    Hard to get old / good to get older...
  • Karin Rick
    Sex, das Unfassbare
  • Carina Nekolny
    Den Bauch voller Lachen
  • Daniela Koweindl und Sabine Kock
    Der Kleine Unterschied
  • Anna Guentcheva
    Frauenkompott
    Jutta NiniC im Gespräch
  • AUF
    Blickwechsel
  • Ditha Brickwell
    Myra Warhaftig
  • Bücher
    Heide Hammer über “Mary Kreutzer, Corinna Milborn: Ware Frau”
    Eva Geber über “Cécile Cordon: Irma Trksak”
    Ursula Rütten über “Marlene Streeruwitz: Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin”
    Eva Geber über “Ilse Kilic: Kuckuck, Kuckuck!”
ERHÄLTLICH:
als Einzelheft € 5.- zzgl. Porto oder Abo 4 Hefte € 19.- (Österreich), € 23.- (Europa)

AUF-Eine Frauenzeitschrift
Kleeblattgasse 7 · A-1010 Wien · Tel +43 (0)1 533 91 64 · Fax +43 (0)1 532 63 37 · auf@auf-einefrauenzeitschrift.at · www.auf-einefrauenzeitschrift.at

DAS NÄCHSTE HEFT:
Schwerpunktthema: Armut
Da unsere Ressourcen begrenzt sind, planen wir Bilanzenhefte nur zweimal im Jahr. Denn die Vorbereitung ist aufwändig und benötigt viel Zeit. Und auch die Schwerpunktthemen wollen bearbeitet sein. Darum wird sich das nächste Heft wieder ganz old-school-mäßig einem Thema widmen, das uns unter den Nägeln brennt. Nämlich: Armut. Die ist - wie wir wissen - vorwiegend weiblich. Und sie wächst, die versteckte und die offene Armut, die working poor, die zu teuren Mieten und die zu teuren Lebensmittel. Der Brotpreis ist längst auch Thema beim Mittelstand. Und dieser beginnt auch empfindlich zu sparen. Und das bedeutet, dass weniger Geld für kulturelle Ausgaben da ist. Es wird gespart bei Büchern, Theater, Musik und selbstverständlich beim Essen gehen. Das hat wieder böse Auswirkungen genau auf jene kreativen Kräfte, die besonders Feministinnen entwickeln, und die wir alle so nötig brauchen. Der Sommer bietet Zeit zum Denken und Schreiben. Redaktionsschluss ist der 19. August 2008. Ohne Nachfrist - denn die ist tödlich für die Produktion.

ZUM NACHLESEN:
AUF 139 - Rebellion.Revolte.Revolution
AUF 138 - Zeit ist. Zeit ist nicht.
AUF 137 - fremd. wie ich
AUF 136 - Kein Land. Nirgends.
AUF 134 - Recht auf Faulheit
AUF 133 - Schlagworte
AUF 132 - Denkräume



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