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FRAUEN RäUMEN AUF© AUF (24.02.09)
AUF-Eine Frauenzeitschrift Nr. 143 ist erschienen
Die Illusion, die Krise könnte mit dem Neoliberalismus aufräumen, ist ausgeträumt. Der Neoliberalismus wird mit Unterstützung der Regierungen gefestigt und wieder aufgepäppelt. Warum Frauen davon nichts abbekommen und wie es sein könnte, lesen wir in der neuen AUF.
ie Illusion, die Krise könnte mit dem Neoliberalismus aufräumen, die noch vor vier Monaten Hoffnungen weckte, ist ausgeträumt. Der Neoliberalismus wird mit voller Unterstützung der Regierungen gefestigt und wieder aufgepäppelt. Warum Frauen davon nichts abbekommen und wie es sein könnte, bespricht die Ökonomin Gabriele Michalitsch.
Mit welchen Geschlechterrollen die Krise aufräumt und wie das auch ganz objektiv vor sich geht, wird von Marlene Streeruwitz prägnant analysiert. Über die Wurzeln der Krisen und den unterschiedlichen Zu- und Umgang von Frauen und Männern mit Katastrophen schreibt Ditha Brickwell.
Aufräumen, sich durch Schichten wühlen und mit aufkommenden Ängsten und Erinnerungen kämpfen, damit haben sich aus persönlichen Perspektiven Anna Guentcheva, Monika Heuss und Elfie Resch auseinander gesetzt. Wie junge Frauen Feminismus nicht weg- aber umräumen wollen, bespricht Barbara Kadletz an Hand von drei aktuellen Büchern zum neuen Feminismus. Selbstverständliches Aufbauen auf die Errungenschaften der Zweiten Frauenbewegung einerseits und die prekären Arbeitsverhältnisse andrerseits verändern die Blickrichtung junger Feministinnen. Ilse Kilic spielt mit Ordnungsprinzipien, ordnet ein, ordnet um und fragt nach Wertungen und Sinn. Aneta Hristova zieht ein Resumée ihrer weiblichen Sozialisation und Zurichtung in Bulgarien und ihrer Erfahrungen als Bulgarin in Österreich. Wie die öffentliche Ordnung mit Bettlerinnen aufräumen will, zeigt Marion Thuswald. Und schließlich beschreibt Traude Korosas Text prägnant, wie eine Bäuerin männliche brutale Unterdrückung radikal wegräumt. (Die Frauen der AUF-Redaktion)
AUF-Eine Frauenzeitschrift Nr. 143 - Frauen räumen auf
- Carina Nekolny
Gretl: Räumarbeit - Ein paar nutzlose Gedanken
- AUF-Redaktion
Ausräumen mit dem Aufräumen
- Marlene Streeruwitz
Das Geschlecht der Krise.
- Gabriele Michalitsch
Die grosse Krise - ihre Chancen und warum wir über Konjunkturprogramme hinaus denken müssen
- Anita Zielina
Solidarisches Aufräumen in den AUF-Räumen
- Ilse Kilic
Schafft viele Ordnungen und die Ordnung ab
- Ditha Brickwell
Hintergrundflimmern. Reden über den Ursprung unserer Krisen
- Anna Guentcheva
dreiuhrsiebenundvierzig
- Barbara Kadletz
Von wegen aufgeräumt: Feminismus 2009
- Aneta Hristova
Küchengedanken von Ost und West
- Marion Thuswald
Raumnahme und Aufräumen im öffentlichen Raum in Wien
- Monika Heuss
Wintermorgen
- Elfie Resch
AUF-räumen. Das Chaos um mich und in mir
- Traude Korosa
Theresa
- Aktuell
Ruth Klüger, Dankesrede “Wer sind wir, als Frauen?” Marlene Streeruwitz erhielt den Peter-Rosegger-Literaturpreis 2008
- Bücher
Heide Hammer Nora Sternfeld: Das pädagogische Unverhältnis Barbara Kadletz Alexandra Lavizzari: Fast eine Liebe - Annemarie Schwarzenbach und Carson McCullers Christiana Puschak Florence Hervé: Sehnsucht nach den Bergen
ERHÄLTLICH: als Einzelheft € 5.- zzgl. Porto oder Abo 4 Hefte € 19.- (Österreich), € 23.- (Europa)
AUF-Eine Frauenzeitschrift Kleeblattgasse 7 · A-1010 Wien · Tel +43 (0)1 5339164 · Fax +43 (0)720 554161 · auf@auf-einefrauenzeitschrift.at · www.auf-einefrauenzeitschrift.at
ZUM NACHLESEN: AUF 141 - Kein Geld macht auch nicht glücklich AUF 140 - macht darstellung macht? AUF 139 - Rebellion.Revolte.Revolution AUF 138 - Zeit ist. Zeit ist nicht. AUF 137 - fremd. wie ich AUF 136 - Kein Land. Nirgends. AUF 134 - Recht auf Faulheit AUF 133 - Schlagworte AUF 132 - Denkräume
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