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KALENDER

Chronik für den 12. Februar

1915
Ein internationaler Frauenkongreß in Amsterdam fordert die volle politische Gleichberechtigung der Frauen; dies sei u.a. eine Voraussetzung für die Verhütung künftiger Kriege.

1932
Marlene Dietrich spielt die Hauptrolle in dem US-amerikanischen Spielfilm Shanghai-Express, der in New York uraufgeführt wird.

1933
Bei den zweitägigen Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften der Frauen in Stockholm siegt Sonja Henie aus Norwegen überlegen vor der Schwedin Vivi-Anne Hultén und der Österreicherin Hilde Holovsky.

1939
In Prag wird die Britin Megan Taylor Eiskunstlauf-Weltmeisterin.

1940
In Kopenhagen verbessert die Dänin Ragnhild Hveger den Weltrekord im 500-m-Kraulschwimmen um eine Sekunde auf 6:27,8 min. Die bisherige Weltbestleistung hielt die Belgierin Fernande Caroens.

1945
Im Deutschen Reich werden durch Erlaß des Leiters der Parteikanzlei der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), Reichsleiter Martin Bormann, Frauen und Mädchen zum Hilfsdienst im Volkssturm aufgerufen; geplant ist u.a. auch die Aufstellung von Frauenbataillonen.

1952
Laut Umfrage des Institut für Demoskopie in Allensbach benötigt eine vierköpfige Familie in der Bundesrepublik mindestens 320 DM monatlich, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Hierin eingeschlossen sind Ausgaben für Miete, Kleidung und andere Anschaffungen. Diese Summe liegt nur knapp unter dem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst eines Industriearbeiters von 325 DM.

1976
Mit den Stimmen der SPD- und FDP-Fraktionen verabschiedet der Deutsche Bundestag ein Reformgesetz zum Paragraphen 218. Danach kann der Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten auch bei einer sozialen Notlage der Frau straffrei bleiben.

1978
Elisabeth Demleitner aus Bayern wird im schwedischen Hammarstrand mit dem Einsitzer-Rennschlitten Europameisterin.

1981
Das Stück Klavierspiele von Friederike Roth wird im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg uraufgeführt.

1989
In liberalen und oppositionellen südafrikanischen Zeitungen wird gegen die schwarze Bürgerrechtlerin Winnie Mandela der Vorwurf der Entführung von vier jungen Schwarzen erhoben. Ein 14 Jahre alter Junge soll an den Folgen von Mißhandlungen durch Angehörige von Mandelas Leibgarde gestorben sein. Am 13. Mai 1991 wird Winnie Mandela der Entführung schuldig gesprochen und tags darauf zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der Strafantritt wird ausgesetzt.

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